Seitenblicke
Von Secondhand zur Luxus-Garderobe
Kates neue Kleider

Herzogin Kate bezaubert die Welt und gibt sich auch in Sachen Mode volksnah. Was sie trägt, ist stets ratzfatz ausverkauft – bis jetzt! Plötzlich trägt die Frau von Prinz William Luxuskleider. Aber auch Söhnchen Prinz George gibt mit seiner Garderobe zu reden.

Eigentlich war sie immer für ihre Garderobe von der Stange bekannt. Herzogin Catherine (34) trug Kleider von H&M, Zara oder Topshop, die immer innert kürzester Zeit ausverkauft waren. Jetzt müssen ihre Fans tiefer in die Tasche greifen, wenn sie ihrem Style-Vorbild folgen wollen. Auf ihrer Staatsreise in Kanada fällt sie mit Luxuskleidern auf.

Schon als sie am vergangenen Sonntag aus dem Flugzeug stieg, trug sie ein blaues Kleid der Edeldesignerin Jenny Packham (siehe unten). Am Montag erschien sie in einer traumhaften roten Robe von Thornton Bregazzi für rund 1.000 Euro zu einem Empfang. Am Dienstag bezauberte sie dann in einem grünen Kleid von Dolce & Gabbana für mehr als 2.000 Euro (siehe oben). Am meisten wert ist laut der Zeitschrift "Gala" aber ein weiß-rotes Kleid von Alexander McQueen aus Lochspitze: Ganze 4.300 Euro soll es kosten (siehe Foto)! Das sind Welten entfernt von Kleidern von der Stange, die sie noch vor zwei Jahren auch gerne mehrmals trug.

"Kate trägt günstigere Teile für weniger formelle Termine", verrät Susan Kelley, Inhaberin der Website "What Kate Wore" gegenüber der "DailyMail". "Mittlerweile entscheidet sie sich für besondere Anlässe für teurere Kleider von Luxus-Labels." Der Herzogin steht jährlich ein Budget von rund 40.000 Euro für ihre Kleider zur Verfügung. Bezahlen muss dafür übrigens ihr Schwiegervater Prinz Charles (67).

Auch ihr Sohn Prinz George (3) ist bereits ein modisches Vorbild für britische Mamis. Egal bei welchem Wetter, der zukünftige König trägt immer kurze Hosen und Kniehohe Socken. Böse Zungen aus dem Ausland motzten auf den sozialen Netzwerken schon, Kate und Prinz William (34) würden ihren Sprössling nicht zeitgemäß kleiden. Es sehe aus, als ob sie in den Fünfzigerjahren stehen geblieben seien.

Ingrid Seward, Chefredakteurin des britischen Magazins "Majesty" weiß aber, was es mit seiner Garderobe auf sich hat: "Buben tragen kurze Hosen, bis sie acht Jahre alt sind. Das ist sehr britisch." Auch bei Georges Großvater Prinz Charles, Papi Prinz William und Onkel Prinz Harry (32) sei das so gewesen. Eine Änderung "würde als nicht standesgemäß wahrgenommen." Es sei ein großer Moment, wenn es lange Hosen gäbe, so Seward: "Die Buben fühlen sich dann plötzlich sehr erwachsen." Bleibt zu hoffen, dass in den nächsten fünf Jahren "Shorts-Wetter" herrscht.

(kyn/Foto: Getty Images)